Beiträge von Henndi

    Tesla ist wohl dran den EV9 bei den V4 SuC zu unterstützen mit angeblich 135-150kW Peak 🤔

    Interessant. Das wäre dann doch schon mal eine interessantere Ladeleistung.

    Falls die Umwandlung von 800 auf 400 Volt über den Heckmotor wie im EV6 erfolgt, scheint dieser mehr Kapazitäten dafür zu haben. Im EV6 sind ja maximal 98kW möglich, dafür aber dann auch von 0 bis über 80% SOC.

    Jap ist doof,


    ich hab einen Workaround für mich.

    Ich wähle nur "andere" an, dann ist Aral Pulse immer dabei und auch mit die einzigen wo angezeigt werden.

    Das ist leider die einzige Möglichkeit.


    An sich ist der Filter von Kia lückenhaft und unlogisch.


    Auf der einen Seite werden CPOs (Charge Point Operator = Ladesäulenbetreiber) wie EnBW und co. angeboten auf der anderen Seite Abrechnungsnetzwerke für die CPOs. (Ladenetz, Compelo sind z.B. Services, die die Abrechnung der abgegebenen Strommengen im Hintergrund für die CPOs übernehmen, die die Ladesäule und Strom zur Verfügung stellen).


    Das man die EMPs (E-Mobility-Partner = Roaminganbieter) nicht auswählen kann, verstehe ich ja, aber die großen CPOs sollte man im Filter haben.

    Hätte man die EMPs auch noch im Filter, könnte man z.B. alle Säulen anzeigen lassen, die mit Kia Charge nutzbar sind, was ja ggfs. auch interessant sein könnte.


    Da ist also noch viel Luft nach oben, große Bewegungen waren allerdings nicht in den letzten Jahren zu beobachten und so fällt Aral Pulse, die in den letzten beiden Jahren zum drittgrößten CPO nach EnBW und Tesla in Deutschland herangewachsen sind leider aus dem Filter heraus.

    Ich kann euren Frust sehr gut verstehen.

    Mein Tesla Model S war das erste halbe Jahr so oft in der Werkstatt, dass ich 15.000km mit Werkstattersatzwagen abgespult habe.


    Kia, ist bezüglich Ersatzwagen wirklich sehr restriktiv, wie ich bei meinem EV6, der mir defekt übergeben worden ist, auch gleich festgestellt habe.

    Ich konnte nicht Typ-2-laden, an der Wallbox nur mit einem Trick. Das ging über ein halbes Jahr und war wie wir jetzt wissen ein Problem mit dem Onboardcharger (ICCU-Problematik).


    Obwohl ich den EV6 erst ein Jahr nach Produkteinführung gekauft habe, gibt es Probleme, das ist also auch ein Allerheilmittel.


    Man kann wirklich mit jedem Auto und jedem Hersteller Probleme habe, der Service von Kia macht es aber nicht leicht, diese mit Kia durchzustehen.


    An einigen Problemen doktert Kia jetzt schon seit über einem Jahr herum, ohne das ein Ende oder eine Lösung absehbar ist und erwartet, dass ich regelmäßig das Auto in die Werkstatt bringe um weitere Details aus den Steuergeräten auszulesen, während wir alle wissen, dass das ein grundsätzliches Hardware- und Softwareproblem ist (es geht um die drastische Reduzierung der Motorleistung - z.B. auf 15kW anstelle von 230kW - nach einem typischen Schnellladevorgang) und natürlich gibt es keinen Ersatzwagen, trotz Hinhaltetaktikt.


    Die Moral der Geschichte ist, es kann einem mit jedem Auto und Hersteller passieren und machmal muss man einfach durch.


    Nach dem 50km vor Ende der 80.000km-Garantie das letzte teurer Bauteil bei meinem Model S (die Rückfahrkamera) ausgefallen und kostenlos ausgetauscht worden ist, bin ich weitere 4 Jahre und 70.000km problemlos gefahren und hatte nur eine 130 Euro teure Reparatur eines gebrochen Querlenkers.


    Ich drücke euch die Daumen, dass sich alles zum Guten wendet.


    P.S. Eine Wandlung würde ich nur im Notfall in Betracht ziehen. Meist ziehen sich diese Dinge, vor allem wenn sie vor Gericht geklärt werden müssen über Jahre hin und kosten viel Geld und Nerven.

    Das klingt wirklich nicht gut.


    Ich hoffe, dass Kia sich auch wegen der Probleme mit der 12-Volt-Batterie in anderen Modellen, endlich mal eine gute Softwaresteuerung für die Nachladung der 12-Volt-Batterie über die Traktionsbatterie einfallen lässt und installiert. Im E-Auto sollte das nun wirklich kein Problem sein, Energie ist genug in der Traktionsbatterie vorhanden, das Auto ist kein Verbrenner.

    Das der Notschlüssel nicht wie im EV6 im Funkschlüssel ist, ist natürlich echt nervig. Ich nutze den z.B. öfter, um den "Hundemodus" zu realisieren, sprich die Standklimatisierung zu aktivieren und den Hunde im Auto einzuschließen. Aufschließen kann ich das Auto dann nur mit dem Notschlüssel.


    Das Gute ist, dass du eine Vermutung hast, woran die Batterieentleerung liegen könnte. Wenn du den Handyschlüssel deaktivierst, sollte das Problem gelöst sein, so lange die 12-Volt-Batterie keine Schaden durch die mehrmalige Tiefenentladung erlitten hat.

    Wie schaut es bei den Anhänger-Nutzern unter euch aus? Hat jemand schon Praxis-Verbräuche von (längeren) Autobahnfahrten mit EV9 + Hänger (idealerweise Wohnwagen)? Ich bräuchte hier eure Erfahrungen, da ich selbst mit dem EV9 als Zugfahrzeug für den Wohnwagen liebäugle, aber noch etwas skeptisch bin, wie viele Kilometer man hier realistisch zwischen 2 Ladestopps fahren kann.

    Wichtig bei Langstreckenfahrten ist, dass man den sinnvollen Ladehub zumindest nach der ersten Ladepause für die weiteren Teilstrecken als Referenz für die Reichweite nimmt.

    Wenn ich mir die Ladekurve beim EV9 anschaue sind 70% Ladehub maximal in der Praxis sinnvoll, mit Anhänger eher 60%, also von 20-80% da man im Anhängerbetrieb immer etwas mehr Puffer einrechnen sollte als ohne.

    Denn gerade bei der Last die man bewegt wird vor allem bei Kia gegen Ende der Batterie der Verbrauch etwas steigen, weil die leere Batterie einen höheren Innenwiderstand hat und die höhere erforderliche Motorleistung für den Zugbetrieb ihr übriges tut. Zusätzlich ist die SOC-Anzeige von Kia nicht linear, sprich die oberen Prozent enthalten mehr Energie als die unteren, so wie früher mit der Tanknadel, die immer lange bis zur Mitte gehalten hat und danach dann schneller gesunken ist.
    (Bei meinem EV6 ist z.B. der Punkt an dem die SOC- und die SOC-BMS-Anzeige gleich ist bei 60% (bei 100% SOC im Auto angezeigt, rechnet das SOC-BMS nur mit 96,5%, bei z.B. 10% SOC laut Anzeige sind laut BMS noch 16,5% verfügbar).


    Bei der Ladekurve hier aus dem Forum macht laden nach gut 80% SOC keinen Sinn:

    pasted-from-clipboard.png


    Es sei denn man will gemütlich im Wohnwagen essen oder schlafen.

    D.h. es sind im Prinzip 60kWh von 80-20% verfügbar für den nächsten Fahrtabschnitt.

    Also eher 150km als 200km Reichweite.

    Als kleine Anregung, die Geschwindigkeit ist der größte Einflussgeber auf den Verbrauch. Mit den heutigen E-Autos empfiehlt es sich auf der Langstrecke 85km/h und nicht 100km/h zu fahren weil der Verbrauch dadurch dramatisch sinkt.


    DerCamper Noch ein Tipp: Der Verbrauch wird auch beim E-Auto nicht in PS (kW) sondern Litern (kWh) angegeben, genau genommen in kWh/100km; sprich also als Leistung über die Zeit. Oder wie du es aus deinem Tesla Model Y kennst in Wh/km.

    Das ist am Anfang etwas verwirrend, aber wenn du nicht ständig blöde Kommentare oder gerollte Augen ernten willst, macht es Sinn, die Einheiten korrekt zu verwenden.


    Bezüglich Anfahrt im Ladepark würde ich immer schauen was die Rahmenbedingungen hergeben, häufig, gerade wenn man große Ladeparks nutzt, kann man auch mal andere, freie Ladepunkte blockieren und auf das Abhängen verzichten.

    Noch ein Tipp: Es gibt einige Ladeparks die sehr steile Auffahrten haben, so dass schnell mal das Bugrad am Wohnanhänger kaputt gehen kann, ich denke da besonders an einige Supercharger von Tesla, habe aber auch schon andere gesehen, die nicht an Tankstellen sondern auf branchenfremden Grundstücken lagen.

    Ich verwende Home Assistant um meine Daten zu logen. Mehr Details findet ihr hier: Home Assistant


    Tronity und PUMP kenne ich allerdings nicht und kann daher nicht sagen ob dies eure Bedürfnisse abdeckt.

    Klingt interessant. Ist allerdings etwas zu technisch für meine Fähigkeiten bzw. Hardwarevoraussetzungen.


    Tronity und Pump sind eigenständige Apps bzw. Tronity eine SaaS-Version mit der man eigentlich sehr viele Daten vom Auto erhält, bei Tesla z.B. sogar so viele, dass man Ladekurve usw. anzeigen und jede Fahrt dokumentieren kann.

    Kia ist das sehr restriktiv und es ist wirklich mühsam, da ich jede Ladung manuell bearbeiten oder sogar erfassen muss weil Kia nur alle paar Minuten neue Daten abfragen lässt und die Anzahl der Abfragen auch noch pro Tag limitiert.

    Fragt man das Auto z.B. via KiaConnect App ab (inkl. Refresh) hat man nur 10 Abfragen pro Tag, das ist einfach viel zu wenig.


    Pump kenne ich nicht so gut, die habe ich mal für 30 Tage getestet als ich den EV6 neu hatte und dann wieder storniert weil es überhaupt nicht funktioniert hat und dann lieber ABRP bezahlt, um darüber die Routenplanung mit SOC-Angaben zu machen.

    Beim Umstieg von Tesla zu Kia musst du viele Abstriche bezüglich Datenqualität für Drittanbieter machen.

    Ich nutze Tronity im EV6 und für ein Fahrtenbuch ist es völlig ungeeignet da du jede Fahrt manuell nachpflegen müsstest.

    Mit dem Raspi kann man aber auch aus einem Kia ganz vernünftig Daten auslesen.

    Wenn du deswegen Infos brauchst, sag mal Bescheid, dann kann ich dich mit einem Poweruser vernetzen.

    Heute Morgen war eine 12 V Batterie mause tot. Habe den EV 9 am Freitag an meiner Wallbox auf 80% geladen, dann stand er bis Montag Früh. Ich bin, glaube ich, nicht der 1. mit dem Problem....

    Am besten machst du dazu mal ein extra Thema auf. Das sollte eines der am häufigsten diskutierten Themen werden, wenn ich an das EV6-Forum denke..


    Es gibt leider einige unlogische Zusammenhänge zu Altagssituationen bei denen die 12-Volt-Batterie nicht geladen wird.