Hallo zusammen,
wenn ich von diesen ganzen Reparaturorgien und den langen Wartezeiten lese, bekomme ich Gänsehaut.
Was dagegen von Anfang an helfen kann, neben der Auswahl eines kompetenen Autohauses, ist aus meiner Sicht der Ansatz, dem Autohaus gleich ordentlich Dampf zu machen, wenn es um Reparaturen in der Garantiezeit geht. Meinen Akkuschaden habe ich gleich per schriftlicher Mängelrüge angezeigt und eine Nachbesserung (Nacherfüllung) gemäß § 439 Abs. 1, Alt. 1 BGB gefordert, mit Fristsetzung (14 Tage) und Vorbehalt weiterer Maßnahmen. Dann ist dem Händler gleich klar, dass die Angelegenheit mit Priorität zu behandeln ist.
Nun bin ich kein Jurist und meine Werkstatt ist auch schon 7 Tage über die Frist, aber der "Warnschuss" hat aus meiner Sicht gesessen. Die Mängelanzeige ging am 6.1.25 raus, die Frist lief somit bis zum 20.1.25. Der zuständige Service-Mitarbeiter hat mir aber auch nach der Diagnose und innerhalb der von mir gesetzten Frist nachvollziehbar aufgezeigt, wie der Zeitplan aussieht. Diese Woche kommen die zwei Akkumodule zum Austausch, dann umgehender Austausch. Rückgabe des Fahrzeuges voraussichtlich in der kommenden Woche.
Was auch ganz hilfreich sein kann, ist eine gewisse "Lästigkeit": Ich melde mich mindestens 1x pro Woche, meistens Mittwoch, beim Servicemitarbeiter und bitte um ein Statusupdate. Ferner bestehe ich auf einem elektrischen Ersatzfahrzeug, selbstverständlich für die gesamte Reparaturdauer, was den meisten KIA-Händlern sicherlich Mühe macht. Somit konnte ich seit KW 2 bis heute einen schönen EV6 Facelift nutzen.
Grüße aus Friesland
Andreas